So muss eine Pizza aussehen

Pizzabelag auswählen – Was gehört auf die Pizza?

Der Stolz der Italiener – Die Pizza

Die dünnen, knusprigen Teigfladen aus dem Ofen waren schon in der Antike bekannt und beliebt. Die erste Pizza wurde jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts in Neapel gebacken und zu Ehren der Königin Margherita mit den Nationalfarben Italiens belegt: wunderbar roter Tomate, weißem Büffelmozzarella und grünem Basilikum. Die Pizza Margherita ist seit jeher der Klassiker und fehlt auf keiner italienischen Speisekarte. Die Italiener wollen ihren Pizza Margherita sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe machen. Das Land hat bereits den entsprechenden Antrag bei der UNESCO eingereicht.

Mehr zur Geschichte der Pizza erfahren Sie hier.

Grenzenlos – Beim Belegen der Pizza darf man kreativ sein

Um eine gute Pizza zuzubereiten, brauchen Sie ein wenig Zeit und – ganz wichtig – frische Zutaten. Fertige Backmischungen und Tomatensoße aus dem Glas werden zwar gerne verwendet, wenn es schnell gehen soll. Doch geschmacklich ist die selbst gemachte Pizza diesen Blitzvarianten deutlich überlegen.

Pizzateig und Pizzabelag – die perfekte Komposition

Verschiedene Möglichkeiten eine Pizza zu belegen.

Verschiedene Möglichkeiten eine Pizza zu belegen.

Mit was Sie die Pizza belegen können, das erfahren Sie hier. Ob rote Pizza oder weiße Pizza. Ob mit oder ohne Käse. Vegetarisch, vegan, süß oder sauer. Ihnen sind keine Grenzen gesetzt. Um ein wenig Struktur in die Vielzahl an Möglichkeiten zu bringen, haben wir hier einmal die beliebtesten Pizzen und deren Belegung für Sie zusammengestellt:

Pizza mit roter Soße

Eine der wichtigsten Zutaten für viele klassische Pizzen ist die Tomatensoße, denn mit dieser wird der ausgerollte Teigling zuerst bestrichen. Für die Zubereitung der Soße brauchen Sie passierte Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Salz und eventuell Basilikum. Hier eine kleine Sammlung verschiedenster Pizzavariationen. Finden Sie ihren Favoriten?

  • Pizza Marinara, mit Tomaten, Olivenöl, Knoblauch und Oregano
  • Pizza Prosciutto, mit feinem italienischen Schinken
  • Pizza Margherita, mit Tomaten, Mozzarella oder Fior di latte, Olivenöl und Basilikum
  • Pizza Regina, mit Tomaten, Mozzarella, Champignons, Kochschinken und Oregano (auch zusätzlich mit schwarzen Oliven)
  • Pizza aglio e olio, mit Knoblauch, Olivenöl und Oregano
  • Pizza con cozze, mit Miesmuscheln, Knoblauch, Olivenöl und Petersilie
  • Pizza alle vongole, mit Venusmuscheln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Petersilie und Oregano
  • Pizza Napoli, mit Tomaten, Mozzarella, Sardellen, Olivenöl und Oregano (auch zusätzlich mit Kapern und schwarzen Oliven)
  • Pizza Margherita (Mozzarella, Basilikum)
  • Pizza Napoli (Mozzarella, Anchovis, Oregano)
  • Pizza Marinara (Knoblauch, Oregano)
  • Pizza Bufalina ( Büffelmozzarella und Basilikum)
  • Pizza Funghi (Pilze)
  • Pizza Capricciosa (Mozzarella, gekochter Schinken, Pilze, Artischocken, Oliven)
  • Pizza Quattro Formaggi (Mozzarella, Gorgonzola und zwei weitere Käsesorten nach Wahl)
  • Pizza Diavola (Mozzarella, scharfe Salami, Peperoni, schwarze Oliven)
  • Pizza Tonno (Zwiebeln, Thunfisch)
  • Pizza Frutti di Mare (Meeresfrüchte wie Krabben, Muscheln, Tintenfische und Petersilie)

Pizza mit weißer Soße

Kein Fan von Tomaten? Selbstverständlich können Sie beim Pizzabelag auf die rote Soße verzichten. In diesem Fall bietet sich die sogenannten „pizze bianche“ an, eine weiße Pizza.
Dazu gehören:
  • Pizza Rosmarino (Olivenöl, Rosmarin, Salz)
  • Pizza Patate (dünne Kartoffelscheiben, Salz, Rosmarin)
  • Pizza Ruccola (Mozzarella, Ruccola, roher Schinken, Parmesan)
  • Pizza Funghi Porcini (Mozzarella, Steinpilze)
  • Pizza Contadina (Mozzarella, Paprika, Zucchini, Auberginen)

Einige Variationen haben wir für Sie ausprobiert. Sehen Sie hier das Ergebnis:

Achten Sie auf die Frische der Zutaten

Kaufen Sie hochwertige und frische Zutaten. Selbst mit Produkten aus der Region lassen sich schmackhafte Pizzen belegen. Verwenden Sie regionale Gemüsesorten wie Wiesenchampignons, Paprika, Zwiebeln, kleine Cherrytomaten, Zucchini oder – falls gerade Saison ist – grünen Spargel. Sind Sie Fleischliebhaber? Dann garnieren Sie ihre Lieblingspizza einfach mit Wildschweinsalami oder Walnussschinken ihres lokalen Metzgers.

Ihrer eigenen Fantasie sind bei der Auswahl der Zutaten keine Grenzen gesetzt. Wir raten jedoch dazu beim Pizzabelegen etwas sparsamer zu sein. Eine überladene Pizza backt wesentlich langsamer durch und wird aufgrund des hohen Wasseranteils nicht knusprig.  Es kann sogar passieren, dass der Teig matschig und labbrig wird.
Viel Spaß beim Experimentieren.

Profi-Tipp: Für einen krossen Pizzaboden ist ein Pizzastein unerlässlich!

Wenn Sie mehr zum Thema Pizzasteine wissen möchten, dann lesen Sie unseren Ratgeber-Artikel über Pizzasteine.

Und hier geht’s zu unserem großen Vergleich der beliebtesten Pizzasteine.