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Richtige Pflege und Reinigung von Pizzaofen und Pizzastein

Damit Ihr Pizzaofen stets betriebsbereit ist und die volle Leistung und Qualität abgibt, sollte das Gerät regelmäßig gereinigt und gesäubert werden. Gerade der passionierte Pizza Freund sollte hierauf Wert legen. Mit relativ wenig Aufwand erhalten Sie so immer Ihre frische, knusprige Lieblingsspeise. Gleichzeitig tun Sie Ihrem Küchengerät etwas gutes – die Lebensdauer erhöht sich, die Wertbeständigkeit bleibt erhalten.

Sehen wir einmal vom regelmäßigen Pizzaofen reinigen ab, sollten Sie nach jedem Backgang außerdem darauf achten, am Ende übrig gebliebene Speisereste vom Pizzastein zu entfernen. Einer Intensivreinigung sollten Sie ihrem Pizzastein regelmäßig gönnen. Dieser Vorgang fällt vergleichsweise simpel aus und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Es erhöht aber neben der Qualität der Pizza, auch die Lebensdauer des Pizzasteins und ihres Küchengerätes. Heizen Sie dafür Ihren Ofen ordentlich auf und lassen Sie ihn auf höchster Stufe eine Stunde brennen. Durch das Prinzip der so genannten Pyrolyse verbrennen die Essensreste vollständig zu Asche. Lassen Sie den Ofen im Anschluss abkühlen und fegen Sie mit einem Besen die Reste aus. Sollte noch fester Schmutz übrig sein, können Sie diesen mit einer Bürste aus Naturfaser entfernen.

Ceranfeldschaber

Groben Schmutz entfernen Sie ganz leicht mit einem Ceranfeldschaber.

Die Anschaffung eines kleines Putzsets für den Pizzaofen ist sicherlich eine Überlegung wert. Hier ist aber ein herkömmlicher Ceranschaber völlig ausreichend. Bitte achten Sie auch darauf, den Pizzastein nicht mit herkömmlichen Leitungswasser zu reinigen. Auch die Spülmaschine ist ein absolutes Tabu für den Stein. Zunächst einmal ist es nämlich völlig normal, dass der Stein sich leicht einfärbt nach der Nutzung und dunkle Flecken bekommt. Reinigen Sie ihn daher nach der Abkühlung ganz einfach mit dem Ceranschaber.

Sollte diese Reinigung nicht ausreichend sein, dann entfernen Sie die Reste eventuell mit einem ganz leicht feuchten aber nicht nassen Tuch. Ein nasser Stein könnte bei der nächsten Benutzung reißen oder einen Sprung bekommen. Übrigens können Sie bei Bedarf die beiden Steine auch austauschen und so gleichmäßig abnutzen.

Vorsicht! Verwenden Sie bei Schamottstein kein Wasser

Pizzasteine aus Schamott sind wasserscheu. Sind sie erst einmal mit Wasser in Kontakt gekommen, können sie bersten und zerbrechen. Spülmaschine und auch das Waschbecken sind daher tabu! Verwenden Sie ein nur leicht feuchtes Tuch und ist der Schamottstein vollständig ausgekühlt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Cordieritsteine sind eine Ausnahme

Heute existieren neben den altbekannten Schamottsteinen, auch viele Cordiertsteinen auf dem Markt. Diese weisen eine spezielle Beschichtung auf, die wasserfest ist. (Hinweis: Vorsicht, manche Steine sind nur auf der Oberseite auf diese Weise glasiert.) Die Beschichtung hat nicht nur beim Pizzagrillen einige Vorteile – so kann man den Stein beispielsweise als „heißen Stein” zum Braten nutzen – auch das Reinigen geht leichter. Zwar sollte man sie ebenfalls nicht mit Spülmittel säubern, Wasser schadet der Beschichtung aber in der Regel nicht. Cordieritsteine lassen sich daher ganz einfach unter fließend warmem Wasser reinigen!